Herren 1 werden Meister

Mitch beherrscht seinen Gegner

Nachdem die erste Chance zum Meistertitel am vorletzten Spieltag gegen den Tabellen Zweiten aus Schorndorf vergeben wurde, kam es am letzten Spieltag darauf an. Um Meister zu werden und damit ohne den Umweg Relegation aufzusteigen, mussten wir gewinnen. Eine Woche zuvor im direkten Duell mit Schorndorf hätte ein Unentschieden gereicht, das wir jedoch verpasst haben.
Mit der notwendigen Anspannung gingen wir also ins letzte, entscheidende Spiel gegen VfL Winterbach. In der Vorrunde war es der erste Gegner und in der Rückrunde der letzte. Am ersten Spieltag gewannen wir 9:5 gegen ersatzgeschwächte Gegner und erweckten damit den Traum vom Aufstieg zum Leben. Aufgrund des etwas knappen Ergebnisses der Vorrunde, bei dem Michael Schwenger und Wolfgang Dreher keine Einzel gewinnen konnten, gingen wir voll konzentriert ins letzte Spiel.

Die Winterbacher spielten – wie meistens in dieser Saison – mit einem Ersatzmann. Mehrere Freunde und Spieler aus dem Verein kamen um die Herren 1 zu sehen und zu unterstützen. Mit den Fans im Rücken begann das Spiel verheißungsvoll. Wolfgang Dreher und Dieter Zimmermann, die in dieser Saison eher unglücklich im Doppel agierten, holten sich in einer wechselhaften Partie im fünften Satz den Sieg über das Spitzendoppel Huber/Halbauer. Unser Doppel 1 Wohlfarth/Schwenger gewannen souverän auch ihr letztes Doppel der Saison und blieben ungeschlagen. Doppel 3 Bertsche/Hofacker unterlagen jedoch leider in vier Sätzen. Die 2:1 Führung nach den Doppeln stimmte uns schon positiv auf die Einzel ein. Das vordere Paarkreuz zeigte den starken Winterbacher Spitzenspielern auch gleich wo der Frosch die Locken hat. Mit der 4:1 Führung in der Tasche war schon etwas Druck abgefallen, aber noch lange kein Sieg errungen. Michael besiegte danach Peter Reicherter mit 3:1 während Dieter unglücklich in der Verlängerung des Entscheidungssatzes verlor. 5:2 war somit der Zwischenstand, als unser hinteres Paarkreuz ins Geschehen eingreifen durfte. Stefan wurde im hart umkämpften Match von den Zuschauern bis zum Sieg angefeuert, während Maurice gegen Gerd Bückle wenig Chancen hatte.

6:3 nach den Doppeln und der ersten Einzelrunde war schon fast die Vorentscheidung. Doch es heißt ja: „Es ist erst vorbei, wenn es vorbei ist“ oder „Am Ende kackt die Ente“. Für eine Unsicherheit sorgte unser ungeschlagener Spitzenspieler Clemens, der in seinem letzten Einzel nach 1:0 Führung plötzlich 1:2 nach Sätzen zurücklag und sein Gegner Martin Huber ihn zusehends im Griff hatte. Doch er zog sich noch einmal selbst aus dem Sumpf heraus und gewann noch 13:11 im fünften Satz. Weniger Probleme mit ihren Gegnern hatten Wolfgang und Michael und machten den 9:3 Sieg und damit die Meisterschaft klar.

Anstoßen auf die Meisterschaft

Ein großer Dank geht an unsere Unterstützer, die uns mit zum Sieg geführt haben, indem sie Stimmung machten und uns nach vorne peitschten. Malte Schwarz aus Winterbach fragte mich erstaunt, ob der „Krach“ bei uns normal sei – so intensiv wurden wir angefeuert.
Zusammen mit den gekommenen Fans feierten wir unseren Sieg und die Meisterschaft in der Krone bis spät in die Nacht.

Ein paar der gekommenen Zuschauer

Es spielten: Wohlfarth/Schwenger (1), Dreher/Zimmermann (1), Bertsche/Hofacker, Wohlfarth (2), Dreher (2), Schwenger (2), Zimmermann, Bertsche (1), Hofacker

Ein Kommentar

  1. Michael Schwenger

    Nach einer Ewigkeit geht es endlich wieder noch Oben.
    Eine neue Liga ist wie ein neues Leben 🙂

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