Zuhause nicht mehr ungeschlagen!

Nach zuletzt drei Niederlagen machten wir uns beim endlich mal wieder anstehenden Heimspiel große Hoffnungen. Messerscharf hatte Mitch im Vorfeld unsere Heimstärke als stichhaltiges Siegargument ausgemacht. Dieser im „Geheimtraining“ ausgesprochene Gedanke hatte sich festgesetzt. Da wir bisher erst ein Heimspiel hatten, möchte ich nicht so weit gehen und uns als stärkere Heimmannschaft als momentan der VfB Stuttgart einschätzen. Aber wie für uns üblich werden solche statistischen Details von unserer Siegesmentalität voll ausgeblendet.

Unsere vor einigen Wochen vorgenommene Maßnahme zur Verbesserung der Doppelausbeute zahlte sich endlich aus. Wolfgang und Stefan besiegten das Doppel 1 Kern/Kern in 4 umkämpften Sätzen. Zum ersten Mal gewann auch jemand anderes als Clemens und Mitch ein Doppel in der Bezirksklasse. Applaus!
Erfreulich ging es nach der 2:1 Führung im vorderen Paarkreuz mit zwei Siegen weiter, sodass wir einen so guten Start wie noch nie hinlegten. Doch leider drehte sich das 4:1 in ein 4:5 um. Stefan hatte dabei wieder einmal das Pech, dass er im fünften Satz unterlag nachdem er sich nach 0:2 wieder herangekämpft hatte. Nächstes Mal dem Gegner nicht so viel Vorsprung geben! 😉

Im vorderen Paarkreuz drohte dann das Spiel schon endgültig zu kippen. Clemens hatte große Mühe sich gegen Peter Hein durchzusetzen. Im vierten Satz wehrte er einen Matchball ab und drehte im fünften einen 0:5 Rückstand in gewohnter „Ich-bin-der-Beste“-Manier noch um. Wolfgang verlor nach dem ersten starken Satz zusehends den Faden. Begünstigt durch Netzpech ging nach dem zweiten der dritte Satz in der Verlängerung verloren. Danach war die Verkrampfung im Arm genauso fatal wie ein Oberschenkelkrampf im 100m-Finale: Totalausfall! Kein einziger Punkt im letzten Satz bedeutet wieder ein Bier für alle.

Den 5:6 Rückstand glich Mitch – er stark begünstigt vom Netz – im fünften Satz gegen Dietmar Hagedorn noch aus. Danach holten wir jedoch nur noch Sätze und nichts Zählbares mehr. Wir waren zu Hause geschlagen worden. Aber wie auch schon im Spiel gegen TSB Schwäbisch Gmünd, wäre mit ein wenig mehr Fortune ein Unentschieden rausgesprungen. Chance verpasst.

 

SV Kaisersbach – SG Schorndorf III
Paarung Heim Gast 1 2 3 4 5 Sätze Spiele
D1-D2 Wohlfarth, Clemens
Schwenger, Michael
Schmid, Thomas
Hagedorn, Dietmar
11:3 12:10 11:7 3:0 1:0
D2-D1 Dreher, Wolfgang
Bertsche, Stefan
Kern, Daniel
Kern, Jürgen
18:16 11:9 9:11 11:5 3:1 1:0
D3-D3 Zimmermann, Dieter
Hofacker, Maurice
Hein, Peter
Lang, Gert
6:11 6:11 2:11 0:3 0:1
1-2 Wohlfarth, Clemens Schmid, Thomas 12:10 11:8 11:7 3:0 1:0
2-1 Dreher, Wolfgang Hein, Peter 9:11 11:7 11:7 11:7 3:1 1:0
3-4 Schwenger, Michael Kern, Daniel 13:15 8:11 6:11 0:3 0:1
4-3 Zimmermann, Dieter Hagedorn, Dietmar 11:7 6:11 3:11 8:11 1:3 0:1
5-6 Bertsche, Stefan Lang, Gert 3:11 13:15 11:9 11:7 9:11 2:3 0:1
6-5 Hofacker, Maurice Kern, Jürgen 11:8 3:11 3:11 3:11 1:3 0:1
1-1 Wohlfarth, Clemens Hein, Peter 11:5 7:11 4:11 13:11 11:9 3:2 1:0
2-2 Dreher, Wolfgang Schmid, Thomas 11:5 5:11 11:13 0:11 1:3 0:1
3-3 Schwenger, Michael Hagedorn, Dietmar 11:7 12:14 11:9 13:15 11:5 3:2 1:0
4-4 Zimmermann, Dieter Kern, Daniel 5:11 7:11 10:12 0:3 0:1
5-5 Bertsche, Stefan Kern, Jürgen 4:11 14:12 3:11 10:12 1:3 0:1
6-6 Hofacker, Maurice Lang, Gert 11:8 7:11 5:11 10:12 1:3 0:1
Bälle:512:581 25:33 6:9

4 Kommentare

  1. Michael Schwenger

    Wie ich mich entsinnen kann und es mich auch schon getroffen hat, gibt es eine genau definierte Konsequenz nach einem 0:11 Satz.
    Wolfgang, bei fragen stehe ich (als bereits Leidtragender) dir gerne Rede und Antwort 🙂

    • Du hast dich nicht an die übliche Konsequenz gehalten und dein eigenes Ding gemacht. Daher brauche ich dich nicht fragen. 😛

      • Michael Schwenger

        „…mein eigenes Ding gemacht“?
        Ich glaube mir zu erinnern, dass auch du der Konsequenz euphorisch zugestimmt hast 😉
        Eine einheitliche Regelung wäre meiner Meinung nach hier angebracht. Können ja am Samstag mannschaftsintern eine Lösung finden

        • Du erinnerst dich falsch. Dieter und ich konnten nicht verstehen, dass du nicht in der Wirtschaft eins ausgeben wolltest. Du warst von deinem Kasten nicht abzubringen und irgendwann muss man’s einfach laufen lassen… 😉

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