Spielabbruch aufgrund eines Stromausfalls

Gegen die einen Platz vor uns stehenden Urbacher gab es erst im Dezember eine klare 3:9 Niederlage. Auf heimischem Boden wollten wir den Spieß im ersten Rückrundenspiel umdrehen. Da beide Teams Personalnot hatten bzw. noch weitere Termine an diesem Tag anstanden, wurde vorab eine Vorverlegung des Spiels besprochen. Leider ließ sich aber kein passender Termin finden und das Spiel musste wie angesetzt bleiben. Wir hatten aber das Glück nur einen Spieler ersetzen zu müssen, da Stefan Bertsche kurzfristig doch zum Spiel kommen konnte. Bei beiden Teams fehlte damit jeweils ein Stammspieler aus dem mittleren Paarkreuz.

Starker Beginn dank Vergesslichkeit

Unsere beiden gewohnten Doppelpaarungen 1 und 2 gewannen ihre Matches. Grundlage dafür war vermutlich auch, dass sich Stefan nicht mehr richtig an das Vorrundenspiel erinnern konnte. Die grauenhafte 0:3 Niederlage gegen das Urbacher Spitzendoppel war verdrängt und damit der Weg frei für ein positives Spiel mit siegreichem Ende nach vier Sätzen.

Verheißungsvoller Spielverlauf mit jähem Ende

Doppel 3 Maurice und Walter konnte sich leider nicht durchsetzen, aber am Nebentisch erhöhte Clemens gegen Gunther Schiek auf 3:1. Stefan und Walter zogen danach ihre Einzel vor um früher gehen zu können. Stefan machte auch dementsprechend kurzen Prozess und gewann 3:0 gegen Harry Haller. Walter nebenan verlor den ersten Satz, aber ging im zweiten mit 10:8 in Führung gegen Dominik Schwarz. Bevor er den Satz vollends zumachen konnte, fiel der Strom aus. Die Halle war schlagartig nur noch von der dürftigen, batteriebetriebenen Notbeleuchtung erhellt. Tischtennis spielen war damit nicht möglich. Sowas hatten wir noch nie!

Die eilig herbeigerufene Hausmeisterin konnte jedoch leider auch nichts für uns tun. Die Hoffnung auf nur rausgeflogene Sicherungen bewahrheitete sich nicht. Wie sich herausstellte war der nahegelegene Kaisersbacher Teilort Ziegelhütte auch von der Störung betroffen, während der Hauptort verschont blieb. Die Nachfrage beim Netzbetreiber brachte auch nichts außer „man arbeite daran“ und „Strom wird schnell wieder da sein“ Versprechungen. Sowohl für uns, als auch für die Gäste war dies natürlich eine sehr blöde Situation, da auf beiden Seiten Spieler eigentlich früher gehen wollten. Wann es weitergehen würde, konnte ja niemand wissen. Vorsorglich wurde in der Dunkelheit ein dritter Tisch aufgestellt um die verlorene Zeit wieder aufholen zu können.
Nach etwa einer Stunde Wartezeit haben wir dann das Spiel abgebrochen, da nicht absehbar war, wann es weitergehen könnte. Natürlich kam es so, dass der Strom eine Minute nachdem die ersten Spieler – die schnell zu ihrem nächsten Termin wollten – weg waren, wieder kam. Murphy’s Gesetz!

Hoffen auf Wiederholung

Da wir auf einem guten Weg waren und uns schon Chancen auf einen Sieg ausgerechnet hatten, waren wir ziemlich frustriert. Wiedereinmal wurden unschuldige Spielfeldbegrenzungen Opfer spontaner Gewaltausbrüche. 😀
Wir hoffen nun, dass das Spiel wiederholt werden kann und wir die Chance bekommen doch noch einen Sieg aus diesem Spiel zu ziehen. Neues Spiel neues Glück für beide Mannschaften.
Eine Wertung als kampflose Niederlage würde uns richtig tief in den Abstiegsstrudel reinreiten in dem wir uns mit diesem Spiel etwas Luft verschaffen wollten.

 

Für Kaisersbach: Wohlfarth/Schwenger (1), Dreher/Bertsche (1), Hofacker/Müller, Wohlfarth (1), Dreher, Schwenger, Bertsche (1), Hofacker, Müller

Für Urbach: Hahn/Schiek, Kugel/Schwarz, Haller/Bauer (1), Hahn, Schiek, Kugel, Haller, Bauer, Schwarz

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